Dezimiertes Team kämpft sich zum Sieg - Die Frauen der SG Häver-Lübbecke schlagen Eintracht Oberlübbe II 27:25

Kirchlengern (ak). Es war ein schwieriges Unterfangen für die SG Häver-Lübbecke, denn Trainer Johannes Orendi standen gegen den direkten Tabellennachbarn TuS Eintracht Oberlübbe II insgesamt nur acht Feldspielerinnen zur Verfügung. Schon kurz nach dem Anpfiff wurde aber klar, dass die Gastgeberinnen die Heimpunkte um jeden Preis behalten wollten.

Dennoch konnte sich Oberlübbe II zunächst leicht auf 5:3 absetzen. Ab der 12. Minute drehte die dezimierte SG das Spiel dann langsam, aber sicher. Ellen Siemens verwandelte auf Rechtsaußen stark viele Würfe und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass sich Häver bis zur Halbzeit eine solide 18:13-Führung erarbeiten konnte.

In der zweiten Hälfte war es wichtig, die Spannung aufrecht zu erhalten. Das gelang zunächst gut. Langsam machten sich auf Seiten der SG aber auch die fehlenden Energiereserven bemerkbar. Oberlübbe II holte auf und ging und sogar mit einem Tor in Führung. Doch Häver-Lübbecke mobilisierte besonders in der Abwehr die letzen Reserven und schaffte es am Ende sogar in Unterzahl, sich mit 27:25 zu behaupten. "Eine wahnsinnige Mannschaftsleistung. Vor allem Ellen Siemens war diesmal eine Bank und hat maßgeblich zum Erfolg beigetragen", sagte Johannes Orendi.

SG Häver-Lübbecke: Schlüter, Meier; Vogt (3), Kuhlmann (2/1), Schmidt, Siemens (8), Hermann (2), Sell (5), Saskia (7), Bode.

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11 - Bünde, Dienstag 13. Dezember 2016