1. Herren - Zweite Niederlage in Folge

1. Herren - Zweite Niederlage in Folge

Foto: Bünder Zeitung
 
 
HANDBALL-KREISLIGA A: TV Häver unterliegt 20:25

Kirchlengern (fin). In Nachholspiel der Handball-Kreisliga A kassierte der TV Häver mit 20:25 (9:12) gegen die HSG EGB Bielefeld III die zweite Niederlage nacheinander und ist erst einmal aus der Spitzengruppe ausgeschieden.

"Wir haben kein vernünftiges Tempospiel aufbauen können", sagte Pascal Vette ursächlich zu der Niederlage, die laut dem TVH-Trainer, um ein paar Treffer zu hoch ausgefallen sei. Außerdem fehlte es Häver an "Kaltschnäutzigkeit" (Vette), um die Gadderbäumer Routiniers in Verlegenheit zu bringen. Der TV Häver lag in dem Nachholspiel schnell 3:6 und 6:11 zurück, kam aber zur Halbzeit, trotz drei vergebenen Siebenmetern und drei verschenkten Kontern bis auf 9:12 an EGB III heran. Danach gelang sogar ein 13:13-Ausgleich, doch einlaut Vette "unerklärlicher Einbruch" führte zum 13:16. Beim 17:18 und 19:20 kam der TVH noch einmal auf, zu einer Wende reichte es nicht mehr. 

Vette haderte des öfteren mit den jungen Mennighüffener Schiedsrichtern. Einen Disput mit Vette im zweiten Durchgang beendeten die Unparteiischen, laut dem TVH-Trainer mit den Worten: "Glatt Rot, mit Bericht". 

TV Häver: Sell, Brümmelhörster; Ramöller (6/5), Heuser (4), Oepping (4), Stallmann (2), Steube (2), Moning (1), Sawatzki (1), Becker, Clausing, Tödtmann.
 
(Neue Westfälische, 24.11.2014)
 
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Handball-Kreisliga A: TV Häver verliert mit 20:25 gegen die HSG EGB Bielefeld III
 

Kirchlengern(gn). Keine Diskussionen hat es beim TV Häver angesichts der verdienten Niederlage gegen die HSG EGB Bielefeld III gegeben. Doch der Handball-A-Ligist ärgerte sich nach dem 20:25 (9:12) mächtig über die Schiedsrichter Stallmann/Prescher vom VfL Mennighüffen. Denn die pfiffen laut Trainer Pascal Vette in der entscheidenden Phase nur noch gegen die Gastgeber.
»Wir haben richtig schlecht gespielt und verdient verloren«, sagte Vette. Doch was nach dem 9:12 zur Pause, einem zwischenzeitlichen 13:13 und einem knappen 18:19-Rückstand passierte, konnte er nicht fassen. Los ging alles mit einem nicht geahndeten Schubser gegen Tino Steube, der auf der Tribüne landete. Anschließend musste Vette bei den Referees zum Rapport, der die aufgebrachten Zuschauer beruhigen sollte. »Sonst wollten sie die Partie abbrechen«, sagte Vette.
 
»Wir haben auch danach weiter schlecht gespielt. Aber es wurde in der Folge alles gegen uns gepfiffen«, so Vette weiter. Dem 19:20 folgte das nicht gegebene 20:20 wegen eines vermeintlichen Schrittfehlers. »Obwohl der Ball schon im Tor lag. Darüber habe ich mich aufgeregt und die gelbe Karte bekommen«, berichtete Vette. Nach einem weiteren harten Foul an Mirko Oepping echauffierte sich Vette erneut und bekam zwei Minuten. Da er sich nun nicht mehr beruhigen konnte, folgte die rote Karte. »Das war der Genickbruch für uns, da wir dann in Unterzahl spielen mussten«, erklärte Vette, der in seiner bisherigen Trainerlaufbahn erstmals einen Feldverweis kassierte. »Und ich weiß immer noch nicht so richtig, was da überhaupt passiert ist. Denn wenn man sich wieder so in die Partie hinein beißt, eine Aufholjagd startet und dann alles gegen meine Mannschaft gepfiffen wird, muss man als Trainer auch etwas sagen dürfen«, so Vette, der noch nicht einmal sagen kann, ob und was für eine Sperre ihn erwartet. »Im Bericht steht, dass ich ohne Aufforderung das Spielfeld betreten habe und mich den Schiedsrichtern bis auf einen Meter genähert habe«, sagte Vette. »Ich weiß nicht, wie das bewertet wird.«
TV Häver:Sell, Brümmelhörster – Moning (1), Ramöller (6/5), Clausing, Tödtmann, Stallmann (2), Heuser (4), Schwarze, Sawatzki (1), Becker, Oepping (4), Steube (2).
 
(Bünder Zeitung, 24.11.2014)